ELEKTRO- & ULTRASCHALLBEHANDLUNG

Elektrotherapie

Elektrotherapie bezeichnet die therapeutische Anwendung von elektrischen Strom in der Medizin und in der Physiotherapie. Für einige der Verfahren werden synonym auch die Begriffe Reizstromtherapie oder Feinstromtherapie benutzt.

Gemeinsam ist diesen Verfahren, dass während der Anwendung Gleich- oder Wechselströme den Körper oder Körpterteile durchfließen. Die entsprechenden Spannungen werden entweder über Elektroden welche direkt auf der Haut appliziert werden zugeführt oder über Elektroden in einem Wasserbad. Ziele sind hierbei oft die Schmerzreduktion sowie eine lokale Verbesserung der Blutzirkulation mit der damit verbundenen Möglichkeit der schnelleren Wundheilung.

Beim Ausfall von Nerven in der Peripheri des Körpers, also besonders an Armen und Beinen, kommt es zum Abbau von Muskelzellen des vom geschädigten Nerv versorgten Muskels. Um dies zu vermeiden, werden während einer Therapiesitzung über geringe Stromimpulse (Reizstrom) die Funktionen des betroffenen Nerven stimuliert. Dadurch bewegt sich der bedrohte Muskel wieder und atrophiert weniger rasch.

Ultraschalltherapie

Ultraschalltherapie ist eine Anwendung, die im weitesten Sinn auch zur Elektrotherapie zählt. Hierbei wird Strom in hochfrequente Schallwellen von ca. 1 oder 3 MHz umgewandelt.

Der Ultraschall wird über einen Schallkopf mit Kontaktgel auf die erkrankte Region aufgetragen und dabei kreisend bewegt. Alternativ kann die Anwendung auch in einer Teilwanne oder Behälter unter Wasser angewandt werden, beispielweise an Füßen und Händen. Der Schall wird dabei kontinuierlich oder gepulst abgegeben. Beim gepulsten Schall entsteht weniger Wärmewirkung.

Physiotherapeutische Techniken im Überblick:

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