SEGMENTALE STABILISATION

Rückentherapie heute

Das revolutionäre Rückentherapie-Konzept von Dr. Wolff wurde nach dem neuesten therapeutischen Stand speziell für die segmentale Stabilisation entwickelt. Erstmalig ist es nachweislich gelungen, mit Trainingsgeräten die für die segmentale Stabilisation zuständigen Muskeln transversus abdominis und mulifidus lumbalis anzusteuern.
Es handelt sich dabei nicht um große, starke Bewegunsmuskeln, sondern vielmehr um sensible Stell- und Haltemuskeln, die einzelne Wirbelkörper in die biomechanisch richtige Position bringen, um so z.B. die Bandscheiben vor Fehlbelastungen zu schützen. Das Auftrainieren des M. mulifidus und des M. transversus hat in der modernen Rückentherapie grundlegende Bedeutung.

Reaktivieren der segmentalen Stabilisatoren

Entsprechend der Aufgabe der sensiblen "Stellmuskeln" handelt es sich beim Auftrainieren dieser Muskeln nicht um ein typisches Krafttraining. Segmentales Stabilisationstraining bedeutet das Üben koordinativ anspruchsvoller Bewegungen, die viele Rückenpatienten bereits verlernt haben. Durch Schonhaltung und permanente Unterforderung sin M. transversus abdominis und M. multifidus lumbalis in ihrer Funktion verkümmert.
Das Wiedererlernen der Ansteuerung und Koordination zur Aktivierung dieser Muskeln ist zu Therapiebeginn der wichtigste Schritt.

www.sportzentrum-melk.at Platzhalter-Grafik

Tiefensensorisches Training versus grobmotorischer Bewegungen

Klassische Rückentherapiegeräte bevorzugen einfachste, grobmotorische Übungen in Sitzposition. Hiervon unterscheidet sich die Bewegungs- und Gerätetechnik des Dr. Wolff Rückentherapie-Center grundlegend. Die Übungsabläufe ziehen vielmehr auf die Aktivierung der tiefliegenden, segmentalen stabilisierenden Muskeln. Ausgesprochen kleine und koordinativ anspruchsvolle Übungen sorgen für die Ansteuerung des M. transversus und des M. multifidus.
Das Training erfolgt auf drei Ebenen - sagittal, frontal, transversal - und in drei unterschiedlichen Übungspositionen - sitzend, liegend, stehend.

Biofeedback

Eine durchdachte Gerätetechnik unterstützt den Therapeuten bei der schwierigen Aufgabe der Reaktivierung. Sensible, mechanische Sensoren erfassen die durchzuführenden kleinen Bewegungen des Patienten und dokumentieren über eine optische Anzeigeeinheit die Trainingsbewegung. In der Visualisierung der Trainingsbewegung und Übungsposition liegt der Schlüssel zum Erfolg:

  • leichtes Erlernen der stabilisierenden Übungen
  • schnelles "Verinnerlichen" der Bewegungsabläufe
  • risikoarme Bewegungen
  • definiertes Bewegungsausmaß
  • steuerbar von minimaler, patientengerechter bis zu extrem hoher Belastungsintensität

Alle Angebote im Überblick:

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Fitness für den Rücken

Der ORF Burgenland sendete am 18.04.2011 einen Beitrag über Rückenfitness. Diesen Beitrag können Sie hier online ansehen.

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